IT-Berater – alles was Sie dazu wissen müssen

Für immer mehr qualifizierte Fachkräfte sind die Arbeitsmarktchancen ausgesprochen gut und es stehen Ihnen exzellente Karrierechancen in vielen Bereichen offen.

Ein ausgesprochen hohes Potential haben dabei die IT-Consultants. In vielen Feldern dieses Berufsbildes gibt es eine Vielfalt an Einsatzmöglichkeiten mit ausbaufähigen Schwerpunkten.

Nahezu jedes Unternehmen verfügt über IT-Systeme, in denen es auf reibungslose Abläufe angewiesen ist.

Der IT-Berater trifft daher auf optimale Berufschancen und zieht einen hohen Nutzen aus dem bestehenden Bedarf an Optimierungen in der IT.

Er spielt als Experte in der IT der unterschiedlichen Unternehmensbereiche eine überaus wichtige Rolle.

Dabei berät der IT-Spezialist das Unternehmen auch in Hinblick auf Einspar-, Rentabilitäts- und Umsatzpotentiale durch Veränderungen in der EDV.

Interessante Bereiche in der IT sind dafür beispielsweise Anforderungsanalysen, Server und Datenbanken, IT Security, Netzwerktechnik, Data Warehouse und Betriebssysteme.

Der IT-Berater unterstützt Unternehmen von der Analysephase, dem Erkennen von Problemstellungen, über die Planungsphase bis hin zur Realisierung von Lösungskonzepten.

Sehr gute Verdienstmöglichkeiten für IT-Consultants

Die Verdienstmöglichkeiten als IT-Consultant sind überaus anspruchsvoll, auch wenn für 2015 die Gehaltssteigerung eher gering ausfallen wird.

Das Entwicklungspotential dieser Tätigkeit eröffnet Karrierechancen und Weiterbildungsmöglichkeiten mit besten Verdienstspannen.

Denn vom angestellten IT-Berater bis hin zum Selbstständigen mit eigenem Systemhaus stehen vielzählige Wege offen.

Die Bezahlung erfolgt leistungsgerecht und garantiert eine hohe Sicherheit im Arbeitsleben. Spezialisten und Generalisten sind in diesem Berufsfeld beiderseits gefragt und bieten Unternehmen essentielle Lösungen für ihre IT-Probleme.

Eine Beratung im Team ist dabei ebenso denkbar wie eine Einzelberatung. Die Branchen mit der größten Nachfrage nach It-Beratung sind die Automobilindustrie, das Finanzwesen und die Versicherungswirtschaft.

Wer sich hier einen Expertenstatus erwirbt und seine Fähigkeiten eventuell sogar in ein leistungsstarkes Netzwerk freier It-Consultants integriert, hat beste Geschäftsaussichten.

Aber auch für festangestellte It-Consultants sind die Berufsaussichten anhaltend positiv.

So bietet sich IT-Beratern ein spannendes Berufsfeld, in dem es immer wieder vielfältige Optionen für die persönliche Weiterentwicklung gibt.

Und auch die persönliche Entwicklung kommt nicht zu kurz

Karrierechancen als IT-Consultant versprechen nicht nur beste Verdienstmöglichkeiten, sondern auch vielfältige Möglichkeiten der persönlichen Entwicklung.

Eigene Interessen können bei besten Karrieremöglichkeiten nachverfolgt werden.

Denn das Berufsbild des IT-Consultants besitzt ein exzellentes Potential für Angestellte und Selbstständige. Tätigkeitsfelder finden sich insbesondere in Beratungs- und Systemhäusern oder als selbstständiger Consultant.

Der Ausbildungsweg zum IT-Consultant eröffnet viele Möglichkeiten und ist nicht zwingend nur über einen Weg zu erreichen. Dadurch sind sogar Quereinstiege in diesen Beruf möglich.

Über ein Studium der Informatik oder auch Wirtschaftsinformatik, ähnliche Studiengänge in den Bereichen Bachelor und Master und über IT-Fortbildungen mit IHK-Prüfungen ist es hierbei möglich in diesen Bereich zu gelangen.

Für den beruflichen Einstieg bieten Praktika und praktische Seminare eine optimale Grundlage, um sich in der Tätigkeit zurechtzufinden.

Die IT-Beratung ist neben der Strategie- und Managementberatung und der Prozess- und Organisationsberatung ein weiteres Betätigungsfeld, in denen Unternehmensberater ihre Beratung als Dienstleistung anderen Unternehmen anbieten.

IT-Consulting ist dabei ein sehr weit gefächertes Feld. In der Regel werden Unternehmen durch IT-Beratung bei der Entwicklung, Implementierung, Wartung und / oder Weiterentwicklung von Systemen im Bereich der Informationstechnologie (IT) unterstützt.

IT-Berater als Externe bringen ihr Wissen in Unternehmen in Form von Fach- oder Expertenberatung ein. Damit grenzt sich das IT-Consulting sehr deutlich von den anderen Betätigungsfeldern der Unternehmensberatung ab.

Die Berufsbezeichnung „IT-Berater“ ist wie der Begriff „Unternehmensberater“ in Deutschland nicht geschützt.

Daher gibt es auch keine formalen Qualifikationsnachweise, die man erbringen muss, um den Beruf des IT-Beraters aufzunehmen bzw. sich so zu nennen.

Allerdings gibt es Bestrebungen, Qualifikationsnachweise zu formulieren und zu vereinheitlichen.

So hat beispielsweise der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) die Berufsbezeichnung „Certified IT Business Consultant“ (Geprüfter IT-Consultant) als gesetzlich geschützte, mit einem Curriculum hinterlegte, Berufsbezeichnung geschaffen.

Darüber hinaus gibt es auch erste Bestrebungen eines universitären Ausbildungswegs, der direkt in das Berufsfeld des IT-Beraters führt.

IT-Beratung – Spezialisten sind gefragt

IT-Berater nehmen eine Querschnittfunktion zwischen klassischer Managementberatung und ingenieurmäßig ausgerichteten IT-Berufen wahr.

Daher müssen IT-Berater nicht nur besondere Kenntnisse in Informatik und Softwaretechnik vorweisen können sondern auch in der klassischen Betriebswirtschaftslehre, da sie ihre Dienstleistung als Expertenberatung erbringen und an der Umsetzung und Implementierung im Unternehmen beteiligt sind.

Dies stellt ein weiteres Unterscheidungsmerkmal gegenüber anderen Betätigungsfeldern von Unternehmensberatern dar.

In der Regel handelt es sich bei IT-Beratern weniger um Generalisten als vielmehr um Spezialisten, die sich meistens auf einige wenige bestimmte Themengebiete konzentrieren,.

Wie beispielsweise Sicherheitsanalysen von IT-Systemen in Unternehmen, Asset-Management oder Anforderungsanalysen im Bereich betrieblicher Informationssysteme von Unternehmen.

Organisations- und Managementfähigkeiten von Vorteil

Darüber hinaus lassen viele IT-Berater eine Spezialisierung auf unterschiedliche Branchen erkennen, wie etwa Versicherungen, Banken, Automobilindustrie oder verarbeitende Unternehmen.

Das ist auch nicht weiter verwunderlich, denn von ihnen werden teilweise sehr spezifische Kundenkenntnisse erwartet, vor allem wenn sich der Beratungszeitraum über mehrere Jahre hinzieht.

Selbstverständlich müssen IT-Berater auch Projektmanagement und Projektcontrolling beherrschen, konzeptionelle Strategien und Lösungen erarbeiten können, Pflichtenhefte erstellen, Tests und Qualitätskontrollen durchführen und letztendlich die Mitarbeiter des Kunden in der Anwendung schulen können.

Der Beruf des IT-Beraters erfordert dementsprechend eine Menge an Wissen, Qualifikation und Kommunikationsfähigkeiten.

Die Aufgabengebiete eines IT-Beraters

Die Aufgabengebiete von IT-Beratern sind ebenso mannigfaltig wie die der gesamten Branche der Unternehmensberatung selbst.

Sie erstrecken sich von der Schaffung über die Umsetzung bis zur Wartung, Pflege und Weiterentwicklung unternehmensspezifischer Softwarelösungen und Systeme, Entwicklungen von IT-Strategien für Unternehmen, bis hin zur Entwicklung spezieller Schnittstellenlösungen oder sogenannter Apps, um Prozessabläufe zu optimieren.

IT-Berater untersuchen , wie auch ihre Kollegen aus den anderen Bereichen der Unternehmensberatung, Arbeits- und Prozessabläufe von Unternehmen.

Im Gegensatz aber zu anderen Unternehmensberatern geschieht dies mittels spezieller Software. Sie untersuchen die IT-Systeme ihrer Kunden beispielsweise im Bezug auf Wirtschaftlichkeit oder den Stand der Technik.

Spezialisten mit dem Blick fürs Ganze

Auf der Grundlage ihrer Analyse entwickeln sie anschließend unternehmensspezifische Strategien und Lösungen, um die untersuchten Prozesse und Systeme zu verbessern, beispielsweise durch Umorganisation der bisherigen Systeme, Weiterentwicklung oder Implementierung neuer Software et cetera.

In der Regel übernehmen IT-Berater anschließend auch die Umsetzung und Integration und passen Sie entsprechend den Anforderungen ihrer Kunden an die spezifischen Unternehmensbedingungen an.

Damit der Kunde in Zukunft auch auf die neue Software bzw. Systeme zugreifen und damit entsprechend umgehen kann, werden deren Mitarbeiter anschließend in der Anwendung und Handhabung der neuen Software/Systeme geschult.

IT-Berater findet man heute in vielen Bereichen. Die meisten findet man selbstverständlich in Unternehmen aus der IT-Branche.

Aber auch im Tätigkeitsfeld von Versicherungen, Beratungsunternehmen, Verwaltungen, Banken und anderen Finanzdienstleistern sind IT-Berater heute nicht mehr wegzudenken.

IT-Berater sind entweder fest angestellt, wenn ihre Expertise dauerhaft gebraucht wird oder sind Freiberufler, die für die Dauer des Projektes im Unternehmen arbeiten.

IT-Beratungsunternehmen in Deutschland

Die Lünendonk GmbH aus Kaufbeuren untersucht seit vielen Jahren den Markt für Unternehmensberatung in Deutschland. Dazu gehört auch das Segment des IT-Consultings.

In 2011 waren die fünf größten Unternehmen für IT-Beratung und Systemintegration nach Umsatz und Mitarbeitern: T-Systems, IBM Global Business Services, Accenture GmbH, Capgemini Deutschland Holding GmbH und die Lufthansa Systems AG.

Der Markt für IT-Consulting und Systemintegration ist in Deutschland bis 2009 regelmäßig um fünf Prozent gewachsen. In Folge der globalen Wirtschafts- und Finanzkrise brach der Markt für IT-Beratung in 2009 um 7,7 Prozent ein.

Seitdem erholt sich der Markt langsam wieder. In 2010 ist er mit 11,8 Milliarden Euro um zwei Prozent gewachsen. Für 2011 wurde ein Wachstum von 5,8 Prozent vorausgesagt.

Bis 2016 rechnen Branchenexperten mit einem weiteren jährlichen Wachstum um 5,5 Prozent. Auch bei der Langzeitprognose bis 2020 rechnen Experten mit einem durchschnittlichen Wachstum des Marktes für IT-Beratung von 5,3 Prozent.

Das Leistungsspektrum des IT-Consultings umfasst folgende, nicht abschließende Bereiche: Die klassische IT-Beratung mit 24,7 Prozent dominiert das Leistungsspektrum.

Die Erstellung sogenannter Individual Software macht 18,3 Prozent und Systemintegration noch einmal 13,4 Prozent des Leistungsspektrums aus. Platz vier nimmt mit 11,2 Prozent die Einführung von Standard Software in Unternehmen ein.

Es folgen als weitere Leistungsbereiche: Projekt Management (6,4 Prozent), Wartung von Software (4,4 Prozent), Vertrieb von Standard Software (2,8 Prozent), Training und Schulung (1,0 Prozent) sowie Vertrieb und Wartung von Hardware (0,5 Prozent).

Wie qualifiziert man sich als IT-Berater?

Wie oben bereits angedeutet, ist der Begriff des IT-Beraters in Deutschland nicht geschützt.

Bis zur Einführung des „Geprüften IT-Beraters“ durch die IHK 2002 gab es auch keine eigenständige Berufsausbildung geschweige denn Hochschulstudiengänge, die Absolventen zu IT-Beratern qualifizierten.

or diesem Hintergrund sollten Kunden beim Engagement eines IT-Beraters den berufliche Hintergrund prüfen, da diese zwischen den IT-Beratern höchst unterschiedlich sein können.

IT-Berater, die in einem der großen Beratungs- und Systemhäuser arbeiten, können in der Regel einen Hochschulabschluss in Informatik oder Wirtschaftsinformatik oder in einem der angrenzenden Fachgebiete vorweisen.

Universitäten reagieren auf gestiegenen Bedarf mit speziellen Studiengängen

Seit dem Wintersemester 2010/2011 können Interessierte einen aufbauenden Masterstudiengang an der Universität Hamburg im Bereich IT-Management und -Consulting absolvieren.

Dieser Masterstudiengang ist der erste Studiengang in Deutschland, der einen direkten, spezifischen und universitären Ausbildungsweg in das Berufsbild des IT-Beraters darstellt.

Einen ähnlichen Studiengang bietet die Fachhochschule Ludwigshafen seit dem Sommersemester 2007 an.

Auch der aufbauende Masterstudiengang „Information Management & Consulting“ bildet eine Grundlage zur Ergreifung des Berufs des IT-Beraters.

Im Rahmen der außeruniversitären Ausbildung bieten die örtlichen Industrie- und Handelskammern (IHK) seit 2002 die berufsbegleitende Ausbildung zum zertifizierten IT-Berater an.

Eine solche berufsbegleitende Aus- oder Weiterbildung dauert in der Regel 15 Monate, der aufbauende Masterstudiengang 4 Semester (24 Monate).