Unternehmensberatung – Aktuelle Informationen – Grundlagenwissen

Unter dem Sammelbegriff Unternehmensberatung verbirgt sich eine Vielzahl verschiedener Dienstleistungen, die für ein Unternehmen erbracht werden können, um diesem Unternehmen zu einem größeren Erfolg zu verhelfen.
Unternehmen jeder Couleur und Größe in der deutschen Wirtschaft nehmen für sich die Dienste von verschiedenen Unternehmensberatungen in Anspruch, um ihren Erfolg zu maximieren.

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Der wohl bekannteste Unternehmensberater im eigentlichen Sinne ist ein Steuerberater. Auch viele private Haushalte bedienen sich eines Steuerberaters, um auf diese Weise Steuern zu sparen, was der klassischen Tätigkeit einer Unternehmensberatung entspricht.

Vor allem kleine Handwerksbetriebe könnten ohne einen Steuerberater kaum existieren, da den Betreibern einerseits die erforderliche Fachkenntnis in dieser hochkomplexen und zudem sich ständig wandelnden Materie fehlt, häufig aber vor allem die erforderliche Zeit nicht zur Verfügung steht: Die Steuererklärung selbst zu machen, würde häufig bedeuten, einen Auftrag ablehnen zu müssen, – mit möglicherweise katastrophalen Folgen für ein kleines Unternehmen.

Eine weitere Form der Unternehmensberatung wird auch bereits für kleine Unternehmen von einer Werbeagentur erbracht: Schon für eine Gaststätte kann eine schön gestaltete Speisekarte, die von einem professionellen Designer erstellt wird, einen Wettberwerbsvorteil gegenüber konkurrierenden Gaststätten sein. Auch Anwaltskanzleien oder Arztpraxen sind auf eine seriöse Geschäftsausstattung angewiesen, die auch mit einem unverwechselbaren Logo korrespondiert; dies gilt auch für anspruchsvollere Handwerksbetriebe.

Die Werbeagentur fungiert hier als Unternehemensberatung im klassischen Sinn, da sie über das Logo die Eigenheiten der Firma herausstellt und somit dem Unternehmen hilft, sich in einem speziellen Marktsegment zu positionieren.

Unternehmen, die darüber hinaus über Werbung oder Inserate auf sich aufmerksam machen möchten, werden von einer Werbeagentur im Sinne einer Unternehmensberatung dahingehend unterstützt, dass die Agentur eine Konzeption erstellt, welches Medium oder welcher Werbeträger für die jeweilige Unternehmung geeignet ist und wie die Kampagne möglichst kostensparend bei maximalem Erfog für die Unternehmung umgesetzt werden kann.

Mittelständische Unternehmen sind eines der großen Betätigungsfelder von Unternehmensberatungen: Hier paaren sich häufig eine hohe technische Kompetenz mit eher gering ausgeprägter unternehmerischer Weitsicht.
Da die meisten Mittelstandsunternehmen in Deutschland ihre Geschäfte mittlerweile zu einem großen Teil in Fernost abwickeln und sich dieser Trend in den nächsten Jahren sicher verstärken wird, stößt ein familiär geführter mittelständischer Betrieb hier rasch an seine Grenzen: Zu kompliziert sind die verschiedenen Bestimmungen und auch die dortigen Gesprächs- und Geschäftspartner, um solche Geschäfte tatsächlich zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen.

Ein typischer Mittelständler wie die Firma „Steiff“ hatte offenbar auf die Dienste einer guten Unternehmensberatung verzichtet und bekam in der Folge qualitativ vollkommen unbrauchbares Spielzeug geliefert, – eines von vielen Beispielen für das Scheitern riskanter Geschäfte auf unbekanntem Terrain ohne professionelle Begleitung durch eine Unternehmensberatung, die sich auf den asiatischen Markt und dessen Eigenheiten spezialisiert hat.

Die berühmten Unternehmensberatungen sind große Firmen wie „Ernst & Young“ oder „Mc Kinsey“. Diese Firmen stehen zu Unrecht in einem schlechten Ruf, da sie zumeist mit Massenentlassungen in Zusammenhang gebracht werden. Dem ist indes nicht so: Solche Unternehmungen arbeiten für beinahe jedes große Unternehmen, da sie über ein spezialisiertes Know-How verfügen, das selbst ein Großkonzern in den eigenen Reihen nicht aktivieren kann.
Ins Rampenlicht geraten solche Firmen jedoch meist, wenn es darum geht, dass ein großes Unternehmen Arbeitsplätze abbauen muss oder Stellen ins Ausland verlagert, um dort billiger produzieren zu können.

Die Unternehmensberatung ist in der Regel jedoch nicht schuld an der wirtschaftlichen Schieflage, in der sich eine Unternehmung befindet sondern sie wird erst dann eingeschaltet, wenn es nur noch darum geht, das Unternehmen zu retten. Die Firma „Schlecker“ etwa hätte vermutlich nicht ein so trauriges Ende gefunden, hätte man dort bereits vor Jahren eine Unternehmensberatung engagiert, die der Drogeriemarktkette zu einem zeitgemäßen Image und einer angemessenen Reaktion auf die zunehmende Konkurrenz verholfen hätte.

Gerade in turbulenten Zeiten in einem Großunternehmen kann das Einschalten einer renommierten Unternehmensberatung durchaus schlichtend wirken: Sie ist in der Regel frei von sentimentalen Erwägungen und betrachtet etwa die Rentabilität eines gewissen Standorts oder auch einer Filiale aus der Welt der Zahlen. So lassen sich Betriebsräte und Firmenbosse häufig wieder an einen Tisch bringen, um gemeinsam über Auswege aus dem Dilemma anhand der vorgelegten neutralen Zahlen zu suchen.

In Zeiten wie diesen ist es sicher populär, Unternehmensberater ähnlich wie Investmentbanker als rücksichtslose und kaltherzige Egomanen darzustellen, die lediglich auf ihr eigenes Wohl bedacht sind. Dies ist indes nicht der Fall: Die deutsche Wirtschaft stünde weitaus schwächer da und viele weitere Arbeitsplätze wären verloren gegangen, wenn Unternehmensberatungen nicht häufig Wege aus der Krise gewiesen hätten, die sich zumeist am Ende als erfogreich herausgestellt haben.

Viele Mittelständler hätten die neue Konkurrenz durch den globalen Markt sicher nicht überstanden, wenn sie auf sich alleine gestellt geblieben wären. Dies gilt auch für die großen Automobilhersteller und viele andere Zugpferde unserer Wirtschaft.

Eine Welt mit globalen Herausforderungen braucht Experten für jede erdenkliche Situation. Unternehmensberatungen helfen hierbei, den Standort Deutschland konkurrenzfähig zu halten. In aller Regel verhalten sie sich hier äußerst verantwortungsbewusst. Die Unternehmensberatung ist daher ein wichtiger Pfeiler der einheimischen Wirtschaft.

Ein selbstständiger Unternehmensberater ist ein Berater für das Management anderer Unternehmen. In vielen Fällen beraten diese Berater Start-Ups und KMU, aber auch Großunternehmen profitieren für ihre strategische Ausrichtung von einer rundum auf sie zugeschnittenen Beratung. Die Beratung an sich umfasst meist ein sehr weites Feld, welches von fachlichen Entscheidungen, IT-Beratung, über Personalfragen oder der Marketing-Strategie bis hin zu Unternehmensstrategien reicht. Übergreifende Fragen und Detailfragen sind gleichermaßen für ein Unternehmen wichtig. Ein junger Unternehmer baut sich in diesem Bereich sehr schnell einen individuell passenden Schwerpunkt auf, in dem er sich weiterentwickeln kann. Dadurch sind zahlreiche Aufstiegschancen im Feld dieses Beraters gegeben.

Ein selbstständiger Unternehmensberater benötigt also selbst die notwendige Qualifikation, um umfangreiche Entscheidungen zu treffen und ein Unternehmen, ganz gleich in welcher Branche in die richtige Richtung zu führen. Für solch eine Tätigkeit sollte ein selbstständiger Unternehmensberater in der Lage sein den notwendigen Überblick zu besitzen und aktuelle Trends und Entwicklungen im Auge zu behalten. Ausgezeichnete Berater schaffen es neue Trends so frühzeitig zu entdecken, dass sie diese als Trendsetter zu platzieren.

In der Tätigkeit sind diese Berater überwiegend freiberuflich tätig oder haben auch die Möglichkeit in den Status des selbstständigen Unternehmers zu gelangen. Eine Qualifikation für diesen Beruf zu erwerben verlangt ein umfassendes Know-How im Bereich der Wirtschaft. Spezialwissen ist hierbei ebenso gefragt, wie eine gute Allgemeinbildung oder die Fähigkeit zu generalisieren.

Zwar ist das Berufsbild an sich nicht geschützt, aber um erfolgreich arbeiten zu können ist es ratsam sich eine fundierte Ausbildung im Rahmen der Wirtschaftsberatung anzueignen. Dafür kommt beispielsweise ein Studium der BWL, Jura und Volkswirtschaftslehre in Frage. Heutzutage finden sich in diesem Berufsfeld eine Vielzahl von Hochschulabgängern aus den Bereichen der Psychologie, Medizin, Physik, Mathematik oder auch Pädagogik.

Eine universitäre Ausbildung ist allerdings nicht verpflichtend, wobei sie aber für das Erlangen des notwendigen Horizontes sehr hilfreich ist. Dennoch gibt es eine Vielzahl von Quereinsteigern, die viel vom Fachlichen des Unternehmertums verstehen und daher für die Tätigkeit ausreichende Voraussetzungen mitbringen. Die vorausgesetzte Qualifikation hängt mitunter aber auch von der Branche ab, in welcher ein selbstständiger Unternehmensberater arbeiten will.

In bestimmten Branchen ist es unabdingbar, dass ein Berater möglichst genau mit dem Berufsbild vertraut ist und sich in allen Bereichen der jeweiligen Branche exzellent auskennt. Beispiele dafür sind die Medizin, die Pharmazie, Chemie, der Lebensmittelsektor, produzierendes Gewerbe oder ähnliche Bereiche. Jede Branche besitzt bestimmte Spezifika und verlangt daher eine ausreichende Ausrichtung hin zum gewählten Sektor. Der selbstständiger Unternehmensberater ist also entweder ein Spezialist oder ein Allrounder, der sich in allen Bereichen sehr gut bewegen kann.

Um erfolgreich in der Branche tätig zu werden, muss er eine gute Qualifikation vorlegen oder überzeugend vermitteln, dass er ausreichende Fähigkeiten für eine exzellente Beratung mit sich bringt. Eine optimale Voraussetzung ist es ebenfalls, wenn der Berater bereits in einem anderen beratenden Unternehmen tätig war und sich hierdurch bereits einen Namen gemacht hat. Mitgliedschaften in Berufsverbänden unterstützen im Einstieg in diesem Bereich nicht nur in der beruflichen Orientierung, sondern vermitteln dem Kunden auch Vertrauen in die Dienstleistung.

Ein selbstständiger Unternehmensberater hat für einen erfolgreichen Einstieg die Option sich bei der EU und im Wirtschaftsministerium über aktuelle Zuschüsse und Finanzierungen zu erkundigen. Häufig gibt es günstige Kredite von der KfW-Bank, aber im freiberuflichen Bereich oft auch Zuschüsse vom Staat. Dabei verändert sich in den Unterstützungen häufig die Art und der Umfang der Unterstützung für den selbstständigen Unternehmensberater.

Wichtig sind für den Einstieg in den Beruf ohnehin ausreichend Kontakte und ein hochwertiges Netzwerk, um zügig einen Kundenstamm aufzubauen. Solche Kontakte lassen sich am einfachsten auf Existenzgründungsmessen oder allgemein auf branchenspezifischen Messen oder Unternehmertreffs knüpfen. Durch erste Kontakte weitet sich ein Netzwerk außerdem schnell aus und schafft durch regelmäßige Kontaktpflege wieder neue Kontaktmöglichkeiten.

Ein selbstständiger Unternehmensberater profitiert von der umfangreichen Vorbildung und den Mühen für seinen Aufbau eines Kundenstammes und Kontaktnetzwerkes. Denn die Verdienstmöglichkeiten in diesem Berufsfeld sind ausgezeichnet und es eröffnen sich überdurchschnittlich gute Aussichten auf einen sehr guten Verdienst. Dabei sollte ein Berater ein möglichst weites Feld für seine Beratung abdecken. Denn je weiter sein Angebot, desto besser sind die Aussichten auf hohe Beratungshonorare.

Weiterführende Bereiche für hochwertige Beratungen sind die Kosteneinsparung, das Outsourcing, die Effizienz der IT, das Global Sourcing, Umstrukturierungen, Interim Management, Organisationsdiagnose, PR-Beratung, Finanzierungsberatung und ähnliche Bereiche. Berater, die ein weites Feld davon abdecken haben ausgezeichnete Aussichten auf hohe Verdienste und Kontakte zu Großunternehmen. Möglichkeiten der persönlichen Weiterbildung finden sich in diesem Bereich sehr viele. Über Seminare und Fortbildungen halten sich Berater auf dem Laufenden oder weiten ihre Fähigkeiten aus.

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