Was ist und was macht eigentlich ein SAP-Berater?

Im ersten Teil des Beitrages veröffentliche ich laufend aktuelle Informationen zum Thema SAP-Beratung für Sie. Es schließt sich ein Blogbeitrag mit ausführlichen Informationen zum Berufsbild des SAP-Beraters an.

Aktuelle Informationen rund um das Thema SAP

So klappt es mit dem Vorstellungsgespräch als SAP-Berater

26.07.2016: Für alle, die als SAP-Berater einsteigen oder aufsteigen wollen, hat Martin Schindler auf silicon.de einen spannenden Beitrag mit vielen Tipps und Tricks für das Bewerbungsverfahren veröffentlicht. Auf dieser Grundlage können Sie ihr persönliches Bewerbungsverfahren planen und gestalten und somit ihre Einstellungschancen deutlich erhöhen.

Was ist und was macht eigentlich ein SAP-Berater?

SAP ist eine betriebswirtschaftliche Software, mit dessen Hilfe immer mehr Unternehmen ihre Geschäftsprozesse, wie beispielsweise Rechnungswesen, Einkauf, Logistik oder Personalwirtschaft steuern.

Obwohl die meisten Großunternehmen SAP als allgemeine Firmensoftware bereits implementiert haben, wächst der Bedarf an SAP-Beratern ständig.

Die SAP-Software muss weiterhin gewartet und an die aktuellen Erfordernisse der Unternehmensprozesse angepasst werden. Außerdem führen auch immer mehr mittelständische Unternehmen SAP zur Steuerung ihrer Geschäftsprozesse ein.

Das Aufgabenspektrum eines SAP-Beraters ist vielfältig

Der SAP-Berater führt die SAP-Software im Unternehmen ein und betreut sie auch weiterhin. Dabei muss der SAP-Berater zunächst den Bedarf des Kunden ermitteln und eine den Erfordernissen angepasste SAP-Lösung erstellen.

Neben einer guten Einführung entscheidet die Wartung und Weiterentwicklung der SAP-Software in großem Maße über den Erfolg oder Misserfolg für ein Unternehmen.

Deshalb endet die Betreuung des Projektes im Regelfall nicht mit der Einführung, da die sich dauernd ändernden Geschäftsprozesse auch eine ständige Softwareanpassung notwendig machen.

Und auch die Einsatzmöglichkeiten sind sehr verschieden

Ein SAP-Berater kann im Unternehmen in einer eigens dafür eingerichteten IT-Abteilung angestellt werden und speziell für die Firma Software-Anwendungen implementieren.

Des Weiteren gibt es die Möglichkeit, den SAP-Berater über eine IT-Firma anzufordern, bei welcher er angestellt ist. Viele SAP-Berater arbeiten aber auch auf selbstständiger Basis und unterbreiten dem Unternehmen ein Beratungsangebot.

Was für ein Qualifikationsprofil braucht man als SAP-Berater?

Die Arbeit eines SAP-Consultant berührt die Bereiche EDV, Betriebswirtschaft und Personal. Idealerweise hat der Berater deshalb bereits ein Studium auf dem Gebiet der Informationstechnologie oder der Betriebswirtschaft absolviert. Allerdings ist der Beruf des SAP-Beraters nicht geschützt. Wer die erforderlichen Erkenntnisse besitzt, kann SAP-Berater werden.

Die erforderlichen Erkenntnisse kann er sich deshalb auch über Schulungen und Weiterbildungen aneignen. Im Profil des SAP-Consultant muss erkennbar sein, dass er sich durch Kenntnisse in folgenden Bereichen auszeichnet:

Stichwort: Informationstechnologie

Aufgrund der ausgesprochenen Komplexität der SAP-Software ist ein solides Wissen auf diesem Gebiet sehr wichtig. Neben der Beherrschung der Software sollte der SAP-Berater auch ein breites Wissen über die entsprechende Hardware besitzen.

Stichwort: Betriebswirtschaft

Voraussetzung für die Arbeit eines SAP-Beraters sind auch ausgiebige Kenntnisse über betriebswirtschaftliche Prozesse. Nur so ist es ihm möglich, den Bedarf des Unternehmens richtig zu ermitteln, um maßgeschneiderte Software-Lösungen zu implementieren.

So müssen unter anderem die Module Rechnungswesen, Personalmanagement, Logistik und Warenmanagement so angepasst werden, dass die betriebswirtschaftlichen Prozesse analysiert und gesteuert werden können.

Stichwort: Personal

Von grundlegender Bedeutung ist die Zusammenarbeit des SAP-Consultant mit dem hauseigenen Personal. Nur im Team ist es möglich, die richtigen SAP-Lösungen zu finden.

Des Weiteren hat er auch die Aufgabe, Mitarbeiterschulungen zur Softwareanwendung durchzuführen. Deshalb sollte sich ein SAP-Berater auch durch Eigenschaften wie Team- und Kommunikationsfähigkeit auszeichnen.

Da er ständig neue Projekte bearbeiten muss, ist es für ihn wichtig, sich immer wieder auf neue Menschen einzustellen. Das setzt jedoch eine gute Menschenkenntnis und ein gewisses Einfühlungsvermögen voraus.

So qualifizieren Sie sich zum SAP-Berater

Eine Standardausbildung zum SAP-Berater gibt es nicht, weil dessen Berufsbezeichnung nicht geschützt ist. Wichtig ist, dass Erfahrungen und Kenntnisse auf den Gebieten der Informationstechnologie und der Betriebswirtschaft vorliegen.

Idealerweise wurden diese Kenntnisse über ein Studium in diesen Bereichen erworben. Eine andere Möglichkeit stellt die Absolvierung von SAP-Kursen dar. So haben auch Quereinsteiger die Möglichkeit, sich als SAP-Berater zu profilieren.

Die Verdienstmöglichkeiten von SAP-Beratern sind sehr gut

SAP-Berater ist ein Beruf mit Zukunft. Der Bedarf an Beratern ist ungebrochen. Ihr besonderes Kapital ist ihr Spezialwissen und das können sie sich gut bezahlen lassen.

Bereits das Einstiegsgehalt eines SAP-Consultant liegt bei 40.000 bis 50.000 Euro, wobei der Verdienst natürlich nicht einheitlich ist. Eine große Rolle spielt einerseits die Branche und andererseits auch die Erfahrung des SAP-Beraters.

Nach mehreren Jahren Berufserfahrung ist ein Gehalt im sechsstelligen Bereich durchaus möglich. Der SAP-Berater ist aufgrund seines Spezialwissens ein zukunftsträchtiger und gut bezahlter Beruf.

Der Bedarf an Software-Beratern ist immens hoch und steigt weiter. Da der Beruf nicht geschützt ist, bietet er auch Quereinsteigern bei entsprechender Qualifikation gute Aufstiegschancen.