Ratgeber für Amaranthmehl

Nachfolgend recherchiere ich für Sie die wesentlichen Informationen und Rezepte zum Thema Amaranthmehl. Eine Vorstellung der einzelnen Sorten inklusive sorgfältig überprüfter Kaufempfehlungen finden Sie direkt hier:

Amaranthmehl kaufen

Amaranth zählt zu den ältesten Kulturpflanzen der Menschheit

Das „Inka-Getreide“ war eines der Hauptnahrungsmittel der Azteken, Inkas und Mayas in Südamerika. Sie kultivierten die getreideähnliche Pflanze und bauten sie neben Quinoa und Mais an.

Diese hat sich dank ihrer Qualitäten einen festen Platz in der Vollwertküche erobert. Darüber hinaus sind die kleinen runden Körner jedoch noch recht wenig bekannt.

Dabei verdienen Sie unsere Aufmerksamkeit als Nahrungsmittel. Wir wissen heute, dass die Inkas mit dem Anbau der Amaranthpflanze eine gute Grundlage für eine gesunde Ernährung legten. Denn die Körner weisen eine für den Menschen besonders günstige Zusammensetzung an hochwertigen Inhaltsstoffen auf.

Der Kaloriengehalt ist in etwa mit unserem heimischen Getreide zu vergleichen. Aber die kleinen Körner haben einen deutlich höheren Anteil an Mineralstoffen und Spurenelementen.

So liefert es reichlich Kalzium, Magnesium und Zink. Der Eisengehalt ist so hoch, dass die Pflanze bei Eisenmangel und während der Schwangerschaft zum Ausgleich des erhöhten Eisenbedarfs empfohlen wird.

Amaranth – Das kleine Korn mit den wertvollen Inhaltsstoffen

Der Fettgehalt wird zu einem großen Teil aus ungesättigten Fettsäuren gebildet. Diese Fette werden zu den gesunden Fetten gerechnet, die für eine ausgewogene Ernährung nötig sind.

Eine weitere Besonderheit ist der hohe Gehalt an hochwertigem Eiweiß. Hier kann die Körnerfrucht im Vergleich mit anderen Getreidearten besonders punkten. So stecken in 100 g 14 bis 16 g Protein.

Dabei enthalten die unscheinbaren Körner einen hohen Anteil essentieller Aminosäuren. Diese kann unser menschlicher Körper nicht selbst herstellen. Daher müssen wir Sie über die Nahrung aufnehmen. Besonders die Aminosäure Lysin, die für eine optimale Versorgung des Gehirns notwendig ist, ist in der Amaranthpflanze reichlich enthalten.

Die ungefähren Nährwertangaben für 100 g betragen:

  • Brennwert: 390 kcal
  • Kohlenhydrate: 60 g
  • Ballaststoffe: 7 g
  • Fett: 7 g
  • Eiweiß: 16 g

Die Proteine des Amaranthes haben es in sich

Unser Stoffwechsel kann Proteine aus pflanzlicher Nahrung zumeist nicht so gut verdauen und auch verwerten wie tierisches Eiweiß. Die Zusammensetzung der Proteine im Amaranthkorn ist für den menschlichen Organismus jedoch gut verwertbar.

Die Eiweiße rangieren in ihrer Wertigkeit für den menschlichen Organismus noch vor dem Fischeiweiß. Das macht sie auch für Veganer und Sportler interessant, die besonders auf eine ausreichende Proteinzufuhr achten müssen.

Botanisch gesehen gehört die Pflanze nicht zu den Getreidearten, sondern stellt ein sogenanntes Scheingetreide dar. Es wird wie Getreide verwendet, gehört aber eigentlich einer anderen Pflanzenfamilie an. Die Gattung des Amaranthes oder Fuchsschwanzes umfasst auch zahlreiche Zierpflanzen. Nur die Samen des Garten- und Rispen-Amaranthes werden wie Getreide eingesetzt.

Amaranthprodukte sind bei Glutenunverträglichkeit geeignet

Da die Pflanze kein echtes, sondern ein Pseudo-Getreide ist, gibt es einen entscheidenden Unterschied zu herkömmlichen Getreidearten wie Weizen, Roggen oder Dinkel: Sie ist glutenfrei (wie auch Quinoa und Teff). So ist es ein hochwertiger Ersatz für Getreide bei einer Glutenunverträglichkeit und bei Allergien. Zu einer ausgewogenen Ernährung gehört jedoch stets das rechte Maß.

So ist auch ein übermäßiger Verzehr von Amaranthgetreide nicht angeraten, da der Samen Gerbstoffe enthält, die die Aufnahme von Vitaminen, Proteinen und Mineralstoffen hemmen können. Für gesunde Erwachsene ist das kaum problematisch, aber es wird empfohlen, Amaranthprodukte nicht in größeren Mengen an Kinder unter zwei Jahren zu verfüttern.

Das „Korn der Inka“ bietet Kochgenuss in vielseitiger Form

Das Kraftkorn ist nicht nur gesund, sondern auch lecker. So ist es eine Bereicherung für gesunde Esser und Gourmets gleichermaßen. Das Korn ist als Nutzpflanze vielseitig einsetzbar. Üblicherweise werden vor allem die Samen wie Getreide verwendet. Aber auch die Blätter verschiedener Amarantharten können als Gemüse gegessen werden. Sie schmecken nach zartem Spinat oder Mangold.

Der Samen macht sich wunderbar im Müsli, in Salaten und Gemüsepfannen oder als Beilage. Dieser wird dazu als ganzes Korn, als Amaranthflocken oder wie Mais als Popcorn in gepuffter Form angeboten. Der leicht nussige Geschmack passt sowohl zu herzhaften als auch zu süßen Speisen. Gemahlen lässt sich die Amaranthfrucht zu Brot, Gebäck, Eierkuchen oder Pasta verarbeiten.

Amaranthprodukte im Müsli: Flocken und gepuffte Körner

Als Flocken oder in gepoppter Form findet es sich in Müslimischungen oder Müsliriegeln. Einfach eingerührt in Quark oder Joghurt sorgt es für eine nussige Note. Auch einen Salat können Sie mit ein paar Amaranthpops aufpeppen. Puffamaranth können Sie auch leicht selbst herstellen.

Dazu erhitzen Sie einen Topf (ohne Öl) und geben eine kleine Menge Amaranthkörner hinein. Die Amaranthkörner poppen schneller als Mais. Da diese leicht anbrennen, bewegen Sie den Topf beständig hin und her, bis der Popamaranth fertig ist. Sie können die gepufften Körner einfach wie klassisches Popcorn zum Naschen nehmen. Eine leckere Alternative!

Grundrezept: Amaranthkörner als Ganzes kochen

Wird das Korn in ungepoppter Form gegessen, muss es vorher gekocht werden. Dieses macht sich gut in herzhaften Pfannengerichten, zu Gemüse, Aufläufen oder als süßer Brei.

Für das Grundrezept waschen Sie die Körner in einem Sieb und lassen diese dann in der doppelten Menge Wasser kurz aufkochen. Dann lassen Sie diese bei kleiner Hitze 25 bis 30 Minuten weiterköcheln.

Nehmen Sie den Topf vom Herd und lassen Sie ihn noch ein wenig nachquellen. Die Konsistenz der gekochten Körner ist eher breiartig. Er lässt sich wunderbar als Füllung für Auberginen, Paprika oder Tomaten sowie für Bratlinge verwenden.

Amaranthmehl ist ideal zum Verbacken geeignet

Die Samenkörner wurden über die Jahrtausende auf verschiedene Arten verzehrt. Besonders verbreitet ist es, die Samen zu vermahlen. Sie liefern ein angenehm nussiges Mehlprodukt. Wie Getreidemehl lässt es sich zu Broten, Brötchen, Keksen und Muffins verbacken. Es schmeckt fein und nussig.

Es ist eine wunderbare Grundlage für Pfannkuchen, Pasta oder vegetarische Bratlinge. Dank der gesunden Inhaltsstoffe des Amaranthes sind Gerichte mit seinem Mehlerzeugnis nicht nur wertvoll für ältere Menschen, Kinder, Sportler und Schwangere. In jeder ausgewogenen Ernährung ist diese Mehlart eine schmackhafte Variante zu herkömmlichen Getreidemehlen.

Es ist die gesunde und glutenfreie Alternative

Viele Menschen vertragen den hohen Anteil an Gluten, das sogenannte Klebereiweiß, in den herkömmlichen Getreidearten und besonders im Weizen nicht.

Glutenallergiker oder Menschen mit einer Gluten-Unverträglichkeit (Zöliakie) müssen dank der Amaranthfrucht nicht auf Mehlgerichte verzichten, denn es ist absolut glutenfrei.

Herkömmliche Getreide, besonders Weizen, geraten zunehmend in die Kritik der Ernährungswissenschaftler. Wer auf den überzüchteten Weizen sensibel reagiert, findet im Amaranth einen vollwertigen Mehlersatz.

So können Sie, wenn Sie Gluten in ihrem Essen vermeiden oder reduzieren wollen, zum Beispiel leckere Waffeln oder Nudeln mit dieser gesunden Alternative herstellen.

Bei vielen Rezepten, zum Beispiel für Fladenbrot, Pfannkunden und Nudeln, können Sie die herkömmliche Mehlsorte zu 100 % mit der Amaranthalternative ersetzen und sich so glutenfrei ernähren. Für manche Gebäcksorten und Brote fehlt jedoch das Klebereiweiß.

Um die gewohnten Backeigenschaften glutenhaltigen Mehls zu erhalten, können Sie es mit einem glutenhaltigen Mehlprodukt mischen. Das Klebereiweiß lässt sich auch mit anderen Beimischungen wie zum Beispiel Guarkernmehl, Johannisbrotkernmehl oder Leinsamen ersetzen. So verbessern Sie das Volumen und die Struktur ihrer Backwaren auch ohne Gluten.

Amaranthmehl selber mahlen

Die guten Eigenschaften des proteinreichen Powerkorns werden immer bekannter. Gemahlen ist es eine wunderbare Mehlalternative zu herkömmlichen Getreidesorten wie Weizen oder Roggen und obendrein noch glutenfrei.

Sie finden die kleinen, kugeligen Amaranthsamen nicht nur im Sortiment von Bioläden, Reformhäusern und Drogerieläden, sondern auch in gut sortierten Supermärkten.

Meist wird das Produkt als Ganzes oder in gepuffter Form angeboten, seltener auch ausgemahlen. Es lässt sich mit Hilfe einer Getreidemühle leicht selbst herstellen. Frisch Gemahlenes ist immer am Wertvollsten. Die Körner sind sehr fein und recht hart.

Lassen Sie diese daher in kleinen Mengen dosiert in den Trichter der bereits laufenden Mühle rieseln, um ein gutes Mahlergebnis zu erhalten. Allerdings werden diese sich auf Grund ihrer geringen Größe nicht mit jeder Mühle mahlen lassen.

Amaranthpflanzen selbst anbauen

Obwohl die Amaranthpflanze ursprünglich eine tropische Pflanzenart ist, gedeiht er auch bei uns. Problemlos lässt er sich im heimischen Garten anbauen. Die recht großen Pflanzen erfreuen mit leuchtenden Blüten in Rot- und Orange-Tönen. Eine Pflanze des Garten- oder Rispenfuchsschwanzes liefert etwa 50.000 Samenkörner.

Die Samenkörner sind jedoch sehr klein und leicht. 1500 Körner wiegen gerade mal ein Gramm. Wer die Pflanze selbst anpflanzt, kommt neben dem Samen auch in den Genuss der essbaren Blätter. Das ist eine Besonderheit, da die Blätter nicht lange haltbar und daher nicht auf europäischen Märkten zu finden sind.

Rezepte zum Kochen und Backen mit Amaranthmehl

Beim Aufkochen werden oft die ganzen Körner genutzt. Die gepuffte Variante ist vor allem in Müslis als knackig-nussige Zutat beliebt. Die folgenden Rezepte geben Ihnen Anregungen, wie Sie das Produkt von herzhaft bis süß einsetzen können.

Knuspriges Amaranth-Dinkel-Brot

Ein leckeres Rezept für Hefebrot aus einer Mischung von Dinkel und Amaranth glutenfrei ganz ohne Weizenmehl.

Zutaten:

  • 100 g Amaranthschrot (möglichst grob geschrotet)
  • 300 ml Milch
  • 1 Würfel Frisch-Hefe (42 g)
  • 1 EL Honig
  • 350 g Dinkelmehl
  • 150 g Amaranth-Mehl
  • 1 TL Meersalz
  • 2 EL Öl
  • 350 ml Leitungswasser

Zubereitung:

  1. Bringen Sie die geschroteten Amaranthkörner zum Kochen und lassen ihn bei kleiner Flamme 20 Minuten köcheln. Danach lassen Sie ihn auf kleiner Stufe 10 Minuten ausquellen.
  2. Wärmen Sie die Milch lauwarm an und verrühren Sie ein paar Esslöffel Milch mit der Hefe und dem Honig. Geben Sie das Dinkelmehl in eine Schüssel, drücken Sie in die Mitte eine Mulde und geben die Hefemischung hinein.
  3. Decken Sie die Schüssel mit einem Tuch ab, stellen Sie sie warm und lassen Sie die Hefemischung 20 Minuten gehen.
  4. Geben Sie das Amaranth-Mehl, Salz, Öl und Wasser hinzu und verkneten alle Bestandteile zu einem glatten Teig.
  5. Lassen Sie den Teig zugedeckt eine halbe Stunde gehen.
  6. Geben Sie den Teig in eine gefettete Kastenform und lassen ihn nochmals kurz gehen.
  7. Bestreichen Sie die Oberfläche mit lauwarmen Leitungswasser und schneiden Sie den Teig in der Mitte mit einem Messer ein.
  8. Stellen Sie ein feuerfestes Schälchen mit Wasser in den vorgeheizten Backofen und geben Sie das Amaranth-Dinkelbrot etwa 55 Minuten bei 200 Grad Celsius in den Ofen.

Inka-Kekse

Das nussige Amaranthprodukt gibt diesen einfach herzustellenden Keksen die besondere Note. Ein tolles Einsteigerrezept ohne Weizenmehl.

Bestandteile:

  • 250 g Butter oder Pflanzenfett
  • 1 Tasse brauner Zucker
  • 2 Eier
  • 1 TL Vanille
  • 2 1/2 Tassen Amaranth-Mehl
  • 2 Tassen Dinkelvollkornmehl
  • 2 TL Backpulver

Zubereitung:

  1. Rühren Sie die Butter oder das Pflanzenfett in einer Schüssel mit dem Zucker cremig. Fügen Sie die Eier und Vanille hinzu.
  2. Vermischen Sie in einer zweiten Schüssel das Amaranth- und das Dinkelvollkornmehl mit dem Backpulver.
  3. Geben Sie die beiden Mischungen zusammen und rühren Sie, bis ein glatter Teig entsteht.
  4. Rollen Sie den Teig aus, schneiden Kekse aus und legen diese auf ein gefettetes Backblech.
  5. Bei 180 °C für zehn Minuten in den Ofen geben.

Amaranth-Waffeln

Ein schnelles Waffelrezept mit den beiden Pseudo-Getreiden Amaranth und Buchweizen.

Zutaten:

  • 150 g Butter
  • 5 EL Zucker
  • 1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker
  • 3 Eier
  • 250 g Amaranth-Mehl
  • 100 g Buchweizenmehl
  • 1 TL Weinstein-Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 350 ml Milch

Zubereitung:

  1. Die weiche Butter mit Zucker und Vanillezucker schaumig rühren. Die Eier dazugeben und kräftig durchschlagen.
  2. Amaranth- und Buchweizenmehl, Backpulver und Salz vermischen und zur Butter-Eier-Masse dazugeben.
  3. Unter Rühren die Milch dazugeben und zu einem eher dickflüssigen Waffelteig verrühren.
  4. Lassen Sie den Teig circa 10 min ruhen. Fetten und heizen Sie das Waffeleisen vor.
  5. Geben Sie jeweils eine Portion Teig in das Waffeleisen und machen Sie die Waffel in wenigen Minuten goldbraun.
  6. Bestäuben Sie die Waffel mit Puderzucker, sobald sie aus dem Waffeleisen kommt, und lassen Sie die Waffeln auf einem Rost abkühlen. Dazu passen Früchte oder heißes Beerenkompott und geschlagene Sahne.

Amaranth-Buchweizen-Pfannkuchen

Eine leckere vegane und glutenfreie Pfannkuchen-Variante.

Bestandteile:

  • 100 g Amaranth-Mehl
  • 50 g Buchweizenmehl
  • 250 ml Mineralwasser mit Kohlensäure
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 TL Salz
  • Pfeffer und Kräuter oder Süßungsmittel nach Belieben
  • Öl zum Braten

Zubereitung:

  1. Alle Komponenten in einer Schüssel verrühren. In heißem Öl von jeder Seite knusprig ausbacken. Rechnen Sie mit einer etwas längeren Backzeit. Die Pfannkuchen schmecken sowohl als herzhafte Variante mit pikantem Belag oder süß.

Amaranth-Taler mit Kartoffeln und Sauerkraut

Deftig, sättigend und nährend sind diese herzhaften Taler aus dem Powerkorn.

Bestandteile:

  • 500 g Kartoffeln
  • 4 Zwiebeln
  • 350 g Sauerkraut
  • 1 Lorbeerblatt
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • 70 ml Hafer- oder Reissahne
  • 1 TL Senf
  • 120 g Amaranth-Mehl
  • 40 g Maisstärke
  • 3 TL Johannisbrotkernmehl

Zubereitung:

  1. Kartoffeln in Salzwasser bissfest kochen.
  2. Bereiten Sie in der Zwischenzeit das Sauerkraut zu: Zwiebeln in Ringe schneiden und mit dem Sauerkraut und dem Lorbeerblatt kurz scharf anbraten.
  3. Die Hitze reduzieren und mit Pfeffer, Salz und Muskat würzen. Dann die Sahne und den Senf dazugeben.
  4. Gekochte Kartoffeln pürieren und mit Amaranth-Mehl, Maisstärke und Johannisbrotkernmehl zu einem Teig verarbeiten. Mit einem Teelöffel Salz und einer Prise Pfeffer würzen.
  5. Kleine Pizzaformen mit dem Teig füllen und bei 200° C circa 25 Minuten im vorgeheizten Ofen durchbacken. Taler aus der Form lösen, mit Sauerkraut belegen und auf dem Rost nochmal 10 Minuten bei 180°C überbacken.

Nudelteig mit Amaranth

Ein simples Grundrezept für einen veganen und glutenfreien Nudelteig.

Zutaten:

  • 20 g Amaranth-Mehl
  • 100 g Buchweizenmehl
  • 40 g Sojamehl
  • Wasser nach Gefühl
  • 1 TL Salz

Zubereitung:

  1. Ingredienzien zu einem festen Teig kneten. Teigkloß circa 30 Minuten ruhen lassen.
  2. Teig auf einer bemehlten Fläche dünn ausrollen und Nudelstreifen abschneiden. Alternativ können Sie eine Nudelmaschine benutzen.
  3. Im kochenden Salzwasser bissfest garen.

Amaranth-Brötchen

Feine Frühstücksbrötchen mit dem besonderen Aroma des Amaranths.

Zutaten:

  • 100 g Amaranth-Mehl
  • 250 g Weizenmehl Typ 550
  • 1 Würfel Frischhefe (42 g)
  • 1 TL Zucker
  • 250 ml lauwarme Milch
  • 50 g Speisestärke
  • 1 ½ TL Salz
  • Mehl zum Arbeiten

Zubereitung:

  1. Geben Sie das Amaranth- und Weizenmehl in eine Schüssel. Drücken Sie eine Mulde hinein und bröckeln Sie die Hefe dazu. Die Hefe mit dem Zucker sowie circa 3 EL lauwarmer Milch zu einem Vorteig rühren.
  2. Mit etwas Mehl bestäuben und zugedeckt an einem warmen Ort circa 15 Minuten gehen lassen.
  3. Fügen Sie die übrige Milch, Stärke und Salz hinzu und verkneten Sie alles zu einem glatten Teig. Lassen Sie den Teig für circa 45 Minuten mit einem Tuch zugedeckt ruhen.
  4. Kneten Sie den Teig nochmals kurz durch, formen Sie längliche Brötchen und legen Sie diese auf ein mit Backpapier belegtes Backblech.
  5. Schneiden Sie die Brötchen der Länge nach etwa einen Zentimeter tief mit einem Messer ein. Lassen Sie die Brötchen nochmals 45 Minuten gehen.
  6. Geben Sie die Brötchen in den vorgeheizten Backofen bei 200° C Umluft für 15 bis 20 Minuten, bis sie goldbraun sind.

Pikantes Amaranth-Fladenbrot

Ein tolles Fladenbrot für Party und Picknick. Probieren Sie dazu einen leckeren Dip!

Bestandteile:

  • 125 g Amaranth
  • 100 g Amaranth-Mehl
  • 400 g Dinkelvollkornmehl
  • 4 EL gehackter Rosmarin
  • 2 gestrichene TL Salz
  • 1/2 Würfel Hefe (20 g)
  • 1 TL Vollrohrzucker oder Honig
  • 150 g Buttermilch
  • 4 EL Olivenöl
  • Mehl zum Arbeiten

Zubereitung:

  1. Rösten Sie die Amaranthkörner kurz in einem Topf bei mittlerer Hitze an. Mit 375 ml Wasser ablöschen und circa 25 Minuten bei schwacher Hitze bei geschlossenem Deckel köcheln lassen. In eine Schüssel umfüllen und zum Abkühlen beiseite stellen.
  2. Das Amaranth- und Dinkelvollkornmehl, den Rosmarin und das Salz in einer Rührschüssel vermischen. Geben Sie dann 50 ml lauwarmes Leitungswasser in eine Schüssel. Bröckeln Sie die Hefe hinein und fügen Sie den Zucker oder Honig hinzu.
  3. Verrühren Sie alles. Mischen Sie die lauwarm erwärmte Buttermilch mit dem Hefegemisch und fügen Sie Olivenöl und gegarte Amaranthsamen dazu. Verkneten Sie alles zu einem glatten Teig (mit dem Knethaken des Handrührgeräts circa 4-5 Minuten). Lassen Sie den Teig mit einem Tuch zugedeckt circa 45 Minuten gehen.
  4. Kneten Sie den Teig nochmals durch. Belegen Sie ein Backblech mit Backpapier. Bestäuben Sie in der Mitte des Blechs einen Kreis (circa 35 cm Durchmesser) mit dem Mehlprodukt und geben Sie den Teig in die Mitte dieses Kreises.
  5. Formen Sie mit einem Teigschaber einen gleichmäßig runden Fladen von etwa 30 cm Durchmesser. Bestäuben Sie den Fladen mit dem Mehlprodukt und lassen ihn weitere 30 Minuten gehen.
  6. Das Fladenbrot im vorgeheizten Backofen bei 240° C auf der mittleren Schiene zunächst 10 Minuten vorbacken. Dann die Temperatur auf 200° C reduzieren und das Brot etwa 30 Minuten weiterbacken.

Mit Inkakost gegen Depressionen und Burnout?

Viele Menschen leiden zeitweise oder auch dauerhaft unter Depressionen und Burnout. Das Thema ist sehr komplex und nur mit der Einnahme eines bestimmten Lebensmittels gehen diese Symptome sicherlich nicht einfach weg.

Und doch scheint unsere Ernährung einen enormen Einfluss auf unsere Psyche zu nehmen. An dieser Stelle kommt immer wieder die sogenannte Inkakost ins Spiel. Hierzu mischen Sie einen Löffel Amaranth-Mehl und einen Löffel Quinoa-Mehl mit Wasser und trinken diesen morgens auf nüchteren Magen.

Die Kombination steigert auf natürliche Art den Seretonienspiegel

Hiermit kurbeln Sie ihren Seretoninspiegel an, was sich wiederum positiv auf ihr Gemüt auswirkt. Hierfür verantwortlich ist insbesondere das L-Tryptophan, welches in den beiden Produkten reichlich vorhanden ist.

Ich selbst habe diesen Trunk noch nicht ausprobiert, aber ich kann mir gut vorstellen, dass da etwas dran ist. Daher mein Vorschlag an Sie: einfach ausprobieren. Gerne können Sie uns im Kommentarbereich ihre Erfahrungen mit der Inkakost mitteilen.

Aktuelle Informationen rund um das Thema Amaranth

Die Welt bleibt niemals stehen. Und selbst zu einer so alten Kulturpflanze gibt es immer wieder Neues und Spannendes zu entdecken. Daher finden Sie nachfolgend regelmäßig Aktuelles rund um das Thema.

Amaranth, Quinoa und Buchweizen als gesunder Getreideersatz?

11.12.2018: Dieser Frage geht die Diplom-Oecotrophologin Dorothee Hahne in einem Beitrag für das Aponet nach. Im Wesentlichen entwickelt Sie dabei die Gedanken, die Sie auch in meinem Beitrag finden. Allerdings finde ich es eine sehr schöne und lesenswerte Zusammenfassung des aktuellen Standes aus berufenem Munde. Und Sie finden in dem Beitrag von Dorothee Hahne ein Rezept für einen sehr schmackhaften Tomaten-Amaranth-Salat.

Es haben sich für Sie alle allgemeinen Fragen geklärt. Dann gelangen Sie hier direkt zu den einzelnen Mehlen:

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