Förderprogramm „Gründercoaching Deutschland“ auf einen Blick

Im ersten Teil des Beitrages habe ich Ihnen eine aktuelle Bestsellerliste mit Büchern zum Thema Existenzgründung zusammengestellt. Im zweiten Teil finden Sie einen Blogbeitrag zum Förderprogramm „Gründercoaching Deutschland“ mit Basiswissen und aktuellen Informationen.

Bestseller Nr. 1
Geld verdienen mit Wohnimmobilien: Erfolg als privater Immobilieninvestor
  • Alexander Goldwein
  • Herausgeber: M&E Books
  • Auflage Nr. 2 (01.03.2017)
  • Taschenbuch: 302 Seiten
Bestseller Nr. 2
Bestseller Nr. 3
Bestseller Nr. 4
Der Weg zum erfolgreichen Unternehmer: Wie Sie und Ihr Unternehmen neue Dynamik gewinnen (Dein Business)
  • Stefan Merath
  • Herausgeber: GABAL
  • Auflage Nr. 16 (14.03.2008)
  • Gebundene Ausgabe: 464 Seiten
Bestseller Nr. 5
Das Feierabend-Startup: Risikolos gründen neben dem Job
  • Erik Renk
  • Herausgeber: Redline Verlag
  • Taschenbuch: 256 Seiten
Bestseller Nr. 6
Bevor du deinen Job kündigst ...: 10 praktische Lektionen für Gründer, um ein Millionen-Buisness aufzubauen
  • Robert T. Kiyosaki
  • Herausgeber: FinanzBuch Verlag
  • Gebundene Ausgabe: 256 Seiten
Bestseller Nr. 7
Existenzgründung: In zehn Schritten zum Erfolg
  • Thomas Hammer
  • Herausgeber: Stiftung Warentest
  • Gebundene Ausgabe: 336 Seiten
Bestseller Nr. 8
Steuern steuern: Mit der richtigen Steuerstrategie zu Vermögen und Wohlstand
  • Johann C. Köber
  • Herausgeber: FinanzBuch Verlag
  • Gebundene Ausgabe: 240 Seiten
Bestseller Nr. 9
Lean Startup: Schnell, risikolos und erfolgreich Unternehmen gründen
  • Eric Ries
  • Herausgeber: Redline Verlag
  • Taschenbuch: 256 Seiten

Letzte Aktualisierung am 10.07.2018 / Affiliatelinks / Bilder von der Amazon-Product-Advertising API

Aktuelle Informationen zum Förderprogramm „Gründercoaching Deutschland“

Das Förderprogramm „Gründercoaching Deutschland“ hat über viele Jahre bestanden und gute Dienste in der Förderung von Existenzgründungen geleistet. Gefördert wurden:

  • die gewerbliche Wirtschaft (Handel, Handwerk, Industrie, Gast- und Fremdenverkehrsgewerbe, Handelsvertreter und -makler, sonstiges Dienstleistungsgewerbe, Verkehrsgewerbe)
  • von Angehörigen wirtschaftsnaher freier Berufe, sofern ihr überwiegender Geschäftszweck nicht auf die entgeltliche Unternehmensberatung ausgerichtet ist.

Zum 31. Dezember 2015 wurde das Förderprogramm allerdings eingestellt und die Europäische Förderlandschaft grundlegend umgestaltet. Sowohl das „Gründercoaching Deutschland“ als auch weitere Förderprogramme werden seitdem durch das ESF-Projekt „Förderung unternehmerischen Know-Hows“ ersetzt. Was das bisherige Gründercoaching betrifft, wird die Förderung auf zwei Zielgruppen aufgeteilt und ausgerichtet:

  1. Existenzgründer die vor ihrer Gründung eine geförderte Beratung erhalten, zum Beispiel zur Erstellung für ihren Businessplan.
  2. Jungunternehmer deren Existenzgründung nicht länger als zwei Jahre zurückliegt. Diese erhalten die Förderung zum Beispiel für die Weiterentwicklung ihrer Produkte, Dienstleistungen und Marketingmaßnahmen.

Basiswissen zum Förderprogramm „Gründercoaching Deutschland“

Die Unterstützung von Existenzgründern, jungen Unternehmen oder Geschäftsführern, die Unternehmensanteile erwerben oder die Nachfolge antreten, steht im Mittelpunkt des geförderten Gründercoachings. Gefördert werden dabei bereits gegründete Unternehmen, die sich auf eine neue Phase in der Unternehmensentwicklung vorbereiten. Förderfähig sind kleine und mittelständische Firmen, die sich entweder in einer frühen Entwicklungsphase oder vor einer größeren Veränderung befinden.

Schwerpunkt ist regelmäßig die Überarbeitung eines Geschäftskonzeptes in einen professionellen Businessplan, der insbesondere mit Marktanalysen und dem daraus abzuleitenden Potential sowie Marketing- und Vertriebsstrategien vervollständigt werden muss. Das gesamte Zahlenwerk, also die Umsatz- und Ertragsvorschau, Plan-Bilanz, Liquiditätsbetrachtungen und Investitionspläne sind in vielen Fällen neu zu erstellen. Da die Unternehmen für die jeweils geplante Etappe meist eine Finanzierung benötigen, müssen diese Unterlagen immer aus Banksicht erstellt werden. Gerade die Begleitung der Finanzierungsphase ist der Kernpunkt im Gründercoaching.

Finanzierungskonzept – Fördermittel einbeziehen

Natürlich dürfen beim Gründercoaching die Förderinstrumente aus den verschiedenen Quellen nicht außer Acht gelassen werden, da die Betriebe somit deutliche Vorteile generieren können. Ein Berater sollte sich also in den unterschiedlichen Fördermöglichkeiten der KfW, von Bund und Ländern und aus europäischen Töpfen gut auskennen, um die optimale Zusammenstellung geeigneter Instrumente bewirken zu können.

Zum Beispiel können die verlorenen Zuschüsse von maximal 50 Prozent auf Investitionen, die im Anlagevermögen aktiviert werden, den gesamten Finanzierungsplan erheblich reduzieren, wenn alle Formalien eingehalten werden – wobei dadurch aber andere Subventionen oder Förderungen gekürzt werden. Vor Beantragung sind also die wesentlichen Möglichkeiten genau abzuklären. Ein Gründercoach sollte außerdem gut vernetzt sein, um die Arbeits- und Herangehensweisen von Geschäfts- und Förderbanken realistisch einschätzen und eventuell Wege im Interesse seiner Mandanten verkürzen zu können.

Förderberechtigte Unternehmen

Die Förderfähigkeit wird von der KfW an folgenden Kriterien festgemacht:

  • kleines oder mittelständisches Unternehmen
  • bereits gegründet, eine Beratung zur Gründung ist nicht förderfähig
  • ausgeschlossene Branchen: Landwirtschaft, Fischerei, Aquakultur, Unternehmens- und Steuerberater, Wirtschaftprüfer sowie Firmen in Schwierigkeiten
  • Unternehmenssitz in Deutschland
  • Existenzgründer inklusive Freiberuflern, junge Unternehmen, Geschäftsführer, die Unternehmensanteile erworben oder die Nachfolge angetreten haben

Die Zuschüsse können innerhalb von fünf Jahren ab Gründung beantragt werden. Gerade diese mittelständische Zielgruppe ist für einen Coach sehr interessant, gut überschaubar und hat Wachstumspotential.

Gefördertes Gründercoaching – KfW und ESF

Nehmen KMUs einen Gründercoach in Anspruch, werden für einen gelisteten Berater Zuschüsse in Höhe von 75 Prozent vom Honorar, maximal aber 4.500 Euro netto, ausgeschüttet. Voraussetzung dafür ist, dass der Berater auch als Gründercoach bei der IHK und der KfW gelistet ist und damit dieses Gründercoaching durchführen darf.

Die Beantragung übernimmt der Coach, wobei die Mehrwertsteuer und der Eigenanteil von maximal 1.500 Euro netto vom Unternehmen direkt zu bezahlen sind. Der Gründercoach muss die Buchungsbelege explizit bei der Beantragung der Fördermittel mit einreichen, um eine Bewilligung zu bewirken. Die Absprachen mit den Unternehmen müssen also glasklar getroffen werden, um in diesem Bereich nachhaltig zum Erfolg zu kommen.

IHK – zentraler Anlaufpunkt für Gründer und Unternehmer

Die Neukundenakquise für Berater, die sich mit diesem Thema befassen möchten, ist relativ einfach, da die IHK als zentraler Auskunftspunkt auf die gelisteten Coachs verweist. Es macht also durchaus Sinn, sich mit der zuständigen Geschäftsstelle in Verbindung zu setzen und die konkreten Voraussetzungen zu klären. Insbesondere der große Bereich Fördermittel ist so stark gefragt, dass sich hier sehr interessante Geschäftsfelder ergeben, weil immer wieder Möglichkeiten verschenkt werden.

Unternehmensberater können sich auf diesem sich ständig ändernden Gebiet profilieren und ganz gezielt neue Mandanten akquirieren. Das Gründercoaching ist dabei ein sehr guter Einstieg, aber es gibt viele weitere Förderungen, die speziell auf bestimmte Wirtschaftssegmente oder Unternehmensphasen zugeschnitten sind.

Interessantes Betätigungsfeld mit Perspektive – Gründercoach der KfW

Um in die KfW-Beraterbörse aufgenommen zu werden, müssen Unternehmensberater ihre fachliche Qualität nachweisen, indem mindestens zwei Referenzen über entgeltlich und kompetent ausgeführte KMU-Beratungen im Bereich Betriebswirtschaft, die über das Bewertungssystem der Beraterbörse eingeschätzt wurden, eingereicht werden. Dabei darf der Abschluss der Beratungen nicht länger als 12 Monate zurückliegen.

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau legt größten Wert auf die Zuverlässigkeit und Kompetenz in allen Beratungsschwerpunkten, so dass sowohl ein selbständiger als auch ein angestellter Unternehmensberater seine erfolgreiche Arbeit mit kleinen und mittelständischen Kunden über einen Zeitraum von mindestens drei Jahren belegen muss. Vorher wird er nicht gelistet. Die Tätigkeit der gelisteten KfW-Berater wird regelmäßig geprüft, um die Beratungsqualität auf einem hohen Niveau zu halten.

Setzen Sie auf gelistete Berater bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau

Mit der Aufnahme in die KfW-Beraterbörse ergeben sich zusätzliche und sehr interessante Betätigungsfelder, die für neue Mandanten und damit Entwicklungspotential sorgen. Der Aufwand für die Bewerbung bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau dürfte sich also rechnen. Weitere Informationen zu Förderprogrammen findet man in der Förderdatenbank des Bundeswirtschaftsministeriums und auf den Seiten des Europäischen Sozialfonds.

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