Fördermittelberatung – Aktuelles und die Top-Lesetipps 2019

Die Auswahl an verschiedenen Fördermitteltöpfen und -programmen sowie vergünstigten Finanzierungen ist so unübersichtlich und groß, dass viele Möglichkeiten aus Unkenntnis gar nicht wahrgenommen werden.

Top-3-Lesetipps zum Thema Fördermittel akquirieren

Nachfolgend habe ich für Sie die drei beliebtesten Bücher zum Thema Fördermittel akquirieren recherchiert. Viel Spaß beim Stöbern.

Fördermittel – ein sehr weites Feld

Es gibt Fördermittel nicht nur für Unternehmen in allen Entwicklungsphasen, sondern auch für den Privatbereich. Statt selbst zu recherchieren und an den vielen Vorschriften, gegenseitigen Ausschlüssen und Klauseln zu verzweifeln, ist die Beauftragung spezialisierter Fördermittelberater viel effektiver.

Allein das Privatprogramm der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und der ihr angeschlossenen Institutionen umfasst unter anderem Förderungen bei der Anschaffung oder dem Bau einer Immobilie, der Modernisierung und der energieeffizienten Sanierung von Bestandsimmobilien in verschiedenen Stufen, der Finanzierung von Studium und Weiterbildung und der Existenzgründung – und das in Form von Zuschüssen oder Finanzierungslinien.

Dazu kommen noch weitere Töpfe, die aus EU-Mitteln oder von den Ländern, Regionen und Städten gespeist werden. Um hier den Durchblick zu behalten und die besten Möglichkeiten bzw. Kombinationen daraus zu ermitteln, benötigt es Fachleute, die sich auf bestimmte Gebiete spezialisieren. Die Vielfalt für Unternehmen, die sich in der Start-up- oder Konsolidierungsphase befinden, die sich erweitern, international engagieren oder mit anderen Unternehmen kooperieren wollen, ist nämlich noch viel größer.

Fördermittelberater in verschiedenen Bereichen

Die Spezialisierung im Bereich Fördermittel ist für Berater unumgänglich, wenn sie auf dem Laufenden bleiben wollen, da die Regelungen, Vorschriften und Möglichkeiten sich ständig verändern. Auch die Verfahren zur Beantragung und Prüfung sind mit viel Aufwand verbunden, notwendige Unterlagen sollten also bestens vorbereitet werden.

Auch dies ist eine Aufgabe des Fördermittelberaters. Da es unterschiedliche Quellen für Fördermittel gibt, sind natürlich auch verschiedene Wege zu beschreiten, Anträge zu stellen und zu verfolgen.

Zunächst ist es wichtig festzustellen, worum es sich handelt und wo die Person oder die Unternehmung angesiedelt ist. Danach selektieren sich die möglichen Programme, die dann wiederum so zusammengestellt werden müssen, dass sie sich nicht gegenseitig ausschließen.

Zu Überschneidungen kann es immer kommen, wobei die Ermittlung der gegenseitigen Anrechnung äußerst kompliziert ist. Aber es lohnt sich, denn alleine die verschiedenen Zuschüsse sind ja geschenktes Geld.

Geldgeschenke vom Staat

Gerade die Verbesserung der Energieeffizienz von Bestandsimmobilien durch Einzelmaßnahmen oder Gesamtkonzepte lässt sich der Staat einiges kosten. Beispielsweise können Darlehen mit einem Effektivzins von 1 Prozent p.a. bei der KfW in Anspruch genommen werden (Programm 151: bis 50.000 Euro je Wohneinheit bei Einzelmaßnahmen, bis 75.000 Euro je Wohneinheit beim KfW-Energieeffizienzhaus), wenn die Wohnung saniert oder eine sanierte gekauft werden soll.

Darüber hinaus gibt es einen Tilgungszuschuss von bis zu 13.125 Euro – in Abhängigkeit von der erreichten Energieeffizienzklasse. Aus dem Programm 430 gibt es zusätzlich einen Investitionszuschuss von bis zu 18.750 Euro je Wohneinheit für diese energetischen Maßnahmen – ebenfalls geschenktes Geld.

Ein weiterer Zuschuss für die professionelle Planung und Baubegleitung durch Sachverständige steht mit Programm 431 zur Verfügung und wenn die Heizungsanlage ausgetauscht werden soll, gibt es noch eine andere sehr günstige Kreditlinie (Programm 167).

Darüber hinaus werden in diesem Bereich verschiedene Förderprogramme in den einzelnen Bundesländern angeboten, wie beispielsweise für die Energieberatung. Allerdings lassen sich diese nur teilweise mit anderen Programmen kombinieren, so dass eine ausführliche Beratung im Vorfeld dringend notwendig ist.

Große Vielfalt für Unternehmen

Die Angebote für Unternehmen unterscheiden sich nach Entwicklungsstand, Branche, Innovationsanteil und natürlich dem zuständigen Bundesland. Beispielsweise kann ein Start-up in Sachsen-Anhalt zum einen vom Gründerprogramm der KfW beziehungsweise ERP profitieren, die zum einen das mit bis zu 4.500 Euro bezuschusste Gründercoaching (Programm GCD) und sehr günstige Kredite (Programme 058, 067, 068) bereit halten, die meist von der Investitionsbank ausgegeben werden.

Außerdem gibt es Beteiligungsangebote, die gerade für Gründer wichtig sind, da sie eigenkapitalähnlichen Charakter haben. Des Weiteren agiert in Sachsen-Anhalt die Bürgschaftsbank und reicht gerade für Gründer Bürgschaften von bis zu 80 Prozent für Investitionen in das Anlagevermögen aus, was natürlich eine Kreditaufnahme erheblich erleichtert.

Viele Regionen in Sachsen-Anhalt werden aber auch aus EU-Töpfen gefördert, so dass beispielsweise Investitionen mit bis zu 50 Prozent aus GA-Mitteln (Programm zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur) bezuschusst werden.

Das heißt für Start-ups, dass nach der vergünstigt finanzierten und eventuell durch eine Bürgschaft abgesicherten Investition 50 Prozent als liquide Mittel zurückfließen, die zwar meist zur Tilgung der Kredite verwendet werden, aber den Finanzierungsaufwand sofort drastisch reduzieren. Weitere Möglichkeiten nur kurz angerissen:

Die Herstellung eines Prototyps bei Innovationen wird bezuschusst, für Forschung und Entwicklung können ebenfalls sehr attraktive Finanzierungen und Beteiligungsangebote in Anspruch genommen werden, Auslandsaktivitäten und Messebesuche zur Marktrecherche sind Gegenstand weiterer Programme, und vieles mehr.

Da die Kombination verschiedener Förderungen nicht immer oder nur teilweise möglich ist beziehungsweise die Kürzung von Fördermitteln zur Folge hat, kann nur ein spezialisierter Fördermittelberater bei dieser Vielfalt effektiv weiterhelfen. Nach wie vor werden diese attraktiven Mittel noch nicht optimal abgerufen und damit unter dem Strich Geld verschenkt.

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